Morbus Basedow

Der Morbus Basedow wird offenbar realisiert, wenn 3 Vorbedingungen erfüllt sind:

1. Es besteht eine genetische Veranlagung: Nicht immer, aber häufig können Menschen, die an dieser Erkrankung leiden, einen Verwandten benennen, der ebenfalls diese Erkrankung hat.

2. Das Serum von Basedow-Patienten kann das Bakterium Yersinia intestinalis inaktivieren. Offenbar besteht eine Beziehung zu diesem Keim. Und in diesem Zusammenhang ist es auch interessant, dass dieser 'harmlose' Darmkeim einen sehr üblen Verwandten hat: Yersinia pestis ist der Erreger der Pest. Ob an Morbus Basedow Erkrankte eine Pest überleben können? Es wurde und es wird nicht erforscht.

3. Der Auslöser ist psychosomatischer Natur: In ca. 70 Prozent (eine eigene Untersuchung, die nicht veröffentlicht wurde) fand ich eine 'existentielle' Bedrohung im subjektiven Erleben. Dabei handelte es sich häufig nicht um den/die Patient/in, sondern um einen Angehörigen. Beispiel: Ein Mann erleidet einen Herzinfarkt und lebt von diesem Moment an als ein Mensch, der jederzeit sterben könnte.- Seine Ehefrau bekommt den Morbus Basedow. Auch der Tod eines nahen Verwandten, z.B. der Großmutter, die als Mutter-Ersatz ein Kind großzog, kann bei diesem Kind, welches erwachsen wurde, die Erkrankung auslösen. Und auch eine schwere Erkrankung eines Kindes kann bei der Mutter diese Erkrankung provozieren. Die Arbeitslosigkeit des Ehemann, mit der nicht gerechnet wurde, lässt seine Frau an M. Basedow erkranken. - Und manchmal ist es sehr komplex: Der Verkauf des Elternhauses (weil die anderen Kinder das Geld vom Erlös benötigten und die Betroffene das Haus alleine nicht finanzieren konnte) löste bei sonst guten finanziellen Verhältnissen und einer stabilen Familiensituation diese Erkrankung aus, weil die Erkrankte jetzt 'ihre Jugend verloren hatte und nicht mehr wusste, wohin sie gehen soll, wenn in ihrem Leben plötzlich alles schief läuft.'

TRAK: der TSH-Rezeptor-Auto-Antikörper ist die pathopysiologische Ursache der Erkankung. Über ihn wird an so vielen (seriösen) Stellen im Internet gut und richtig berichtet, dass ich das jetzt nicht wiederholen will. Es bleibt aber, auf Folgendes hinzuweisen: Es gibt stimulierende und blockierende Antikörper. D.h. TRAK kann auch bei euthyreoter, ja sogar bei hypothyreoter Stoffwechsellage positiv sein.

Und: Diese Antikörper können retobulbär wirksam sein und zur sogenannten 'endokrinen Ophtalmopathie' führen.

Da im Regelfall stimulierende Antikörper das Geschehen. bestimmen, ist es die Hyperthyreose, die diese Patienten zum Arzt führt. Auch diese Hyperthyreose wird an so vielen Stellen beschrieben, dass ich mich nicht genötigt fühle, dies auch noch zu tun....

© 2019 by ap-datenschutz.de